| Weiterbildung
in Systemischer Supervision

Gruppenfoto der Abschlußeinheit
am 13.2.2012
Die
Weiterbildung begann am 28. Mai und endet 2012
im CJD
in Bonn
mit Gisal Wnuk-Gette, Anne Valler-Lichtenberg
und Lothar Hellenthal.
Die Weiterbildung besteht aus 7 Kursblöcken,
die im Zeitraum von 2 Jahren stattfinden und berechtigt zur Beantragung
des DGSF-Zertifikats "Systemische Supervisorin/Systemischer Supervisor".
Weitere Informationen erhalten Sie
telefonisch über
-
Anne
Valler-Lichtenberg (Auskunft zu inhaltlichen Fragen) Telefon 0221 -2719
678
-
Lothar Hellenthal (Auskunft zu inhaltlichen
Fragen) Telefon 02421 – 951 050
-
Hans
Räbiger-Stratmann (Auskunft über organisatorische und finanzielle
Fragen) Telefon 02 12 2471 852; AB und Fax 07000 2471 852.
Das Wenger Mühle
Centrum bildet seit 1978 in Systemisch Integrativer Therapie und Familien-
und Paartherapie aus. Bundesweit gehören zum Mitarbeiterstab 9 LehrtherapeutInnen
und ca. 50 erfahrene SupervisorInnen. Die LehrtherapeutInnen im Rheinland
sind:
Anne
Valler-Lichtenberg, Köln
Dipl.-Supervisorin DGSv
Dipl. Sozialarbeiterin / Psychotherapie
Familien- und Paartherapeutin DGSF
Lehrtherapeutin DGSF
______________________________________ |
Gisal Wnuk-Gette
(Leitung der Weiterbildung)
Systemische Paar- und Familientherapeutin
DGSF, Systemische Supervisorin DGSF
Lehrende für systemische Beratung
DGSF
Lehrtherapeutin für system.
Therapie DGSF
Lehrende für Supervision DGSF |
Lothar
Hellenthal, Düren
Dipl.-Sozialpädagoge, Gestalttherapeut
Familienth. u. System. Therapeut
DGSF
EMDR-Therapeut EMDRIA
appr. Kinder- u. Jugendlichenpsychotherap.
System. Supervisor DGSF
System. Organisationsberater IBS
Diplom |
|
Der Bedarf an systemischer Supervision,
an Organisationsentwicklung und Qualitätsmanagement, ist - besonders
in den verschiedenen sozialen Institutionen - in den letzten Jahren stark
angewachsen.
Auf der Basis systemischer Konzepte,
unserer langjährigen Erfahrungen als SupervisorInnen und OrganisationsberaterInnen
und unter Berücksichtigung der Richtlinien der DGSF haben wir eine
theoretisch fundierte und gleichermaßen praxisorientierte Weiterbildung
entworfen.
„Handle stets so, daß die Anzahl
deiner Wahlmöglichkeiten größer wird.“ Dieser, von Heinz
von Foerster formulierte „ethische Imperativ“ dient uns nicht nur als Leitsatz
für unser eigenes supervisorisches Handeln, sondern auch als Richtschnur
bei der Gestaltung unseres 2-jährigen Curriculums „Systemische Supervision
und Organisationsentwicklung“.
Wir betrachten ihn nicht nur als
eine wohlgemeinte Forderung, sondern wir sehen in diesem ethischen Imperativ
ein maßgeblich identitätsstiftendes Merkmal von Supervision
und OE. Denn Supervision und OE sollte einen Unterschied machen, der einen
Unterschied macht (G. Bateson). Und dieser qualitative Unterschied bezieht
sich unseres Erachtens auf die zur Verfügung stehenden Handlungsoptionen.
In anderen Worten: Sinn und Ziel sowohl von Supervision als auch von OE
besteht in der Erarbeitung konstruktiver, weiterführender Handlungsalternativen
oder auch in der Bestätigung geplanter (Nicht-)Handlungen.
Unsere Berufserfahrung
Zahlreiche Rückmeldungen unserer
WeiterbildungsteilnehmerInnen haben uns bestätigt, wovon wir selbst
zutiefst überzeugt sind: Wir wissen, was wir tun und worauf es ankommt,
wenn man in anspruchsvollen Beratungskontexten erfolgreich arbeiten möchte.
Unser methodisches und Fachwissen
haben wir während unserer langjährigen Berufstätigkeit in
sehr unterschiedlichen Arbeitskontexten erworben:
Ambulante und stationäre Suchthilfe,
Jugendamt, ambulante und stationäre Jugendhilfe/Heim, SPFH / Flexible
Jugend- und Familienhilfen, Erwachsenenbildung; freie Praxis für Paar-
und Familientherapie, Supervision und Organisationsberatung
Rückmeldungen bisheriger
Absolventen unserer Weiterbildung
Die konsequente Berücksichtigung
der Rückmeldungen von TeilnehmerInnen darüber, wo der Schuh wirklich
drückt und daraus resultierender Wünsche, hat es uns im Laufe
der Jahre ermöglicht, Weiterbildungsprogramme zusammenzustellen, die
sich am tatsächlichen Bedarf orientieren
Wenn Sie uns über den beiliegenden
Bewerbungsbogen Ihr Interesse signalisieren, setzen wir uns umgehend mit
Ihnen in Verbindung. So bald es genug TeilnehmerInnen gibt, melden wir
uns bei Ihnen und laden Sie zu einem Informationsgespräch ein. Danach
erfolgt eine verbindliche Anmeldung.
Informationsgespräch
Interessentinnen, die wir noch nicht
kennen bzw. die uns noch nicht kennen, werden zu einem Informationsgespräch
eingeladen. Dies ermöglicht neben der Klärung offener Fragen
ein erstes Kennenlernen und den Abgleich beiderseitiger Interessen und
Erwarungen.
Abschluß - Zertifikat
Zur Erteilung des Abschlußzertifikates
gelten die Richtlinien der DGSF.
Teilnahmebedingungen
Folgende Voraussetzungen müssen
bei Beginn der Weiterbildung erfüllt sein:
-
Hochschul- oder FH- Abschluß im
Bereich der Humanwissenschaften (Ausnahmen sind möglich, z. B. bei
qualifiziertem Berufsabschluß im psychosozialem Bereich oder gleichwertiger
beruflicher Tätigkeit).
-
Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in
der Arbeit mit sozialen Systemen.
-
Anerkennung als Systemische BeraterIn
(DGSF) oder Anerkennung als Systemische TherapeutIn (DGSF) oder gleichwertiger
Abschluß in einem anderen Verfahren (mind. 300 Std.) und Nachweise
fundierter systemischer Kenntnisse von mindestens 100 UE.
-
In der Regel zwei Jahre Berufserfahrung
nach Abschluß der Beratungs-/Therapieweiterbildung.
-
Im Verlauf der letzten 5 Jahre Teilnahme
an mindestens 30 Sitzungen Supervision bei DGSF/SG – anerkannten SupervisorInnen
in zwei unterschiedlichen SV-Formen, die u. a. im Rahmen der vorangegangenen
Weiterbildung absolviert wurden.
-
Möglichkeit und Verpflichtung zur
supervisorischen Arbeit mit Einzelnen, Teams, Gruppen, Institutionen, Organisationen
während der Weiterbildung.
Bei Nichterfüllung einzelner Kriterien
muß Rücksprache mit der Leitung der Weiterbildung gehalten werden.
Die Weiterbildung kostet
und beinhaltet die folgenden
Leistungen
- Kursgebühren inkl.
aller Kursunterlagen
- Supervisionsgebühren
- Abschlußfest |
4.000 € ** |
Der Tagessatz für Unterkunft
und Verpflegung beträgt z. Zt.* ca.
und wird extra berechnet. |
ca. 85 € * |
| Die SupervisorInnen erhalten
von den Supervisionsgruppen vor Ort ihre Fahrtkosten erstattet mit 0,30
€ /km. |
. |
| Gebühr für das
Ausstellen des Abschlußzertifikates, das auch Voraus-setzung für
die Beantragung der DGSF-Anerkennung ist |
220 € |
* Stand Juli 2009
** Bitte sprechen
Sie mit uns die Zahlungsmodalitäten ab. Gerne Ratenzahlung.
Zeitorganisation
| 30 Tage Theorievermittlung in 5
Blöcken und 4 Tage und 2 Blöcken á 5 Tage
Termine 2010:
1. Block: Freitag, 28. Mai -
Dienstag, 01. Juni 2010
2. Block: Samstag, 25. September
- Dienstag, 28. Sept. 2010
3. Block: Samstag, 20. November
- Dienstag, 23. November
Die Termine für die Blöcke
4, 5, 6 und 7 werden im I. Quartal 2010 bekannt gegeben! |
300 UE
|
Systemische Supervisionspraxis
Die TeilnehmerInnen führen
während der Weiterbildung eigene Supervisionen von insgesamt mind.
100 UE durch, die durch die Lehrsupervision begleitet werden.
Die TeilnehmerIn weist (bis max.
2 Jahre nach Beendigung der Weiterbildung) mind. 5 abgeschlossene Supervisionsprozesse
nach, von denen ein Prozess mind. 10 Sitzungen umfasst und nur ein Prozess
als Einzelsupervision durchgeführt wurde.
Die während des Weiterbildungsganges
durchgeführten systemischen Supervisionsprozesse werden unter Berücksichtigung
der geltenden Datenschutzbestimmungen dokumentiert (Protokollierung des
für die jeweilige Sitzung zentralen Prozesses und der Interventionen)
und die Dokumentation in der Lehrsupervision oder Weiterbildung besprochen. |
100 UE
|
| Systemische Lehrsupervision in regionalen
Gruppen (Live und Video) |
100 UE
|
| Berufsrelevante Selbstreflexion |
50 UE
|
| Intervision in der regionalen Peergruppe |
50 UE
|
Curricularer Aufbau
Jeder der 7 Weiterbildungs-Blöcke
hat Themenschwerpunkte, die aufeinander aufbauen, so daß die Teilnehmerinnen
ein kontinuierlicher Lernprozeß für die Arbeit als Supervisor
möglich wird.
Gleichzeitig verstehen wir die Weiterbildung
als Prozeß, in dem das System der Lernen-den und Lehrenden notwendige
und sinnvolle Umstrukturierungen vornehmen kann, um die Ressourcen
der Teilnehmerinnen effektiv zu nutzen.
Lehrziele
Systemische Supervision als Arbeitsweise
nutzt die Systemische Perspektive zur Reflektion und Lösung verschiedenster
Barrieren im Berufsalltag.
Die Weiterbildung in Systemischer
Supervision erweitert und vertieft die trainierten Fertigkeiten und Kompetenzen
der TeilnehmerInnen. Über die entwicklungsorientierte Auseinandersetzung
mit einem breiten Spektrum supervisionsrelevanter Themen und Inhalte erlernen
die AbsolventInnen die Unterstützung von professionell Tätigen
bei der Erarbeitung passender Lösungen.
Inhalte
Grundlagen von Supervision
Theoretische Basiskonzepte
Der systemische Theorie- und Handlungsansatz
im Arbeitsfeld Supervision
Pragmatische Theorien zu den verschiedenen
Bereichen systemischer Supervision
Geschichte der Supervision – hin
zu Supervision als Beruf
Kenntnisse der institutionellen
und sozialen Rahmenbedingungen von Supervision
Arbeitsfeldbezogene juristische
Kenntnisse, z.B. KJHG
Supervision als Beruf
Supervisorischer Kontext
Supervisorische Settings
(Einzelsupervision, Teamsupervision,
Leitungssupervision, Fallsupervision; Coaching, Institutions- und Organisationsberatung)
Zusammenwirken von Klienten, „Helfer“-
(Mitarbeiter-) und Supervisionssystem im Kontext der Arbeitsorganisation
und gesellschaftlichen Kontext; wie wirken Leitungs- Führungskräfte
in das System? Wie sind die Vernetzungen?
Spezifische systemische Supervisionsfertigkeiten
Organisation von Supervision,
Auftragsklärung, Kontrakt, Entwicklung von Zielen und Strategi-en,
Nutzung verschiedener Settings; Nutzung von Ressourcen und kreativen Lösungen,
Nutzung verschiedener Methoden und Techniken (Rituale, Geschichten, Perspektivwechsel)
Umgang mit Krisen- und Konflikten,
Konfliktmanagement;
Evaluation
Didaktische Mittel und Medien im systemischen
Supervisionsprozeß
Visualisierung – Videotechnik
– Frageraster – übungen – Metaphorische Techniken
Supervisionssystem und Gruppenprozeß
Dynamik und Strukturen in
Gruppen; systemische Modelle für die Beschreibung und Erklärung
von Prozessen, Dynamiken und Konflikten im beruflichen Kontext.
Teamprozesse und Teamentwicklung
Grundlagen der Organisationsberatung
Organisationstheorie
Prinzipien der Organisationsentwicklung
Organisationskultur
Organisationsphasen
Prozeßberatung – Coaching
Projektarbeit
Verantwortlichkeit in der Supervision
berufsethische Aspekte
Fachliche und persönliche Fürsorge
zum Schutz von Klientinnen, Kundinnen, SupervisandIn-nen
Reflexion der eigenen Anteile -
Streßmanagement
Wenn Sie Interesse oder Fragen haben,
wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.
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