| Weiterbildung
in Systemischer Beratung und Familienberatung
Die 12. Weiterbildung hat
am 7.7.2011 in Remscheid begonnen
mit Anne Valler-Lichtenberg und
Michael Rössner.
Die 13.
Weiterbildung ist in Planung. Beginn steht noch nicht fest.
Anfragen bitte an die WMC Rheinland
Geschäftsstelle.
Wir
freuen uns, ein Curriculum anbieten zu können, das einerseits ein
hilfreiches Instrument in einem breiten Spektrum von Arbeitsfeldern darstellt
und gleichzeitig die Besonderheiten besonders schwieriger Arbeitsfelder
berücksichtigt.
Unser Weiterbildungsprogramm
richtet sich an PraktikerInnen, die sich in schwierigen humanistischen)
Arbeitskontexten behaupt.en müssen und hierfür entsprechende
Handlungsstrategien benötigen. Mehrjährige Praxiserfahrung ist
erwünscht. Der eigene Tätigkeitsbereich sollte zugleich das Praxisfeld
für die Arbeit mit Systemen enthalten.
Vor dem Hintergrund
systemisch orientierter Beratung und Sozialarbeit bieten wir Anregungen,
die ausgetrampelten Pfade (mehr desselben) dort zu verlassen, wo sie nicht
zu den gewünschten Erfolgen führen, um zu anderen Handlungsoptionen
- mit anderen Ergebnissen - zu kommen. Neben der Vermittlung einer (system-)theoretischen
Basis vermitteln wir langjährig praxiserprobte Methoden und Techniken
und laden die TeilnehmerInnen zu neuen Perspektiven ein. Das Ausprobieren
neuer Erkenntnisse in Simulationen in Verbindung mit Selbsterfahrung
sehen wir als ein zentrales didaktisches Moment.
Über das
Experimentieren mit den neuen Erkenntnissen in der (Sozial-) Arbeit mit
realen Systemen (Einzelpersonen, Gruppen, Familien) wird praxisnahes Lernen
bereits während der Weiterbildung sichergestellt.
Begleitende
Supervision und Peergruppenarbeit bieten die Möglichkeit der professionellen
Reflexion, der Beantwortung von Fragen, die erst in der Praxis deutlich
werden, die Korrektur von Techniken und damit die Optimierung einer am
Arbeitsalltag orientierten Lernerfahrung.
Die Inhalte
unserer Weiterbildung haben wir aus unterschiedlichen Anforderungen und
Quellen abgeleitet:
Richtlinien
der DGSF - Deutsche Gesellschaft für
Systemische Therapie und Familientherapie:
Das Curriculum
entspricht den Richtlinien der DGSF vom Oktober 2002. Die Anforderungen
der DGSF haben uns bei der Konzeption des Weiterbildungsangebots als Qualitätskriterien
gedient. Die AbsolventInnen unserer Weiterbildungen erhalten ein Zertifikat
mit dem sie sich um die Anerkennung bei der DGSF bewerben können.
Unser Anspruch:
Unser
Angebot stellt eine Annäherung an unsere Vision dar: Unsere Leitidee
war die Konzeption einer Qualifizierungsmaßnahme, die nicht nur in
der unterstützenden Arbeit mit Menschen in einem speziellen Beratungssetting
(intentionale Beratung) nützlich ist. Vielmehr ist es unser Anliegen,
Praktikerinnen, die in Arbeitsbereichen (z. B. Heime, SPFH…), in denen
häufig nicht nur helfende, sondern auch kontrollierende Anforderungen
gestellt werden (funktionale Beratung), hilfreiche Perspektiven und Techniken
zu vermitteln.
Während
die meisten Weiterbildungen diesem Umstand nicht gerecht werden, ist es
ein dringendes Anliegen unserer Weiterbildung, den KollegInnen, die sich
auf fremdem Territorium behaupten müssen, brauchbares Handwerkszeug
zur vermitteln
Unsere Berufserfahrung:
Zahlreiche
Rückmeldungen unserer WeiterbildungsteilnehmerInnen haben uns bestätigt,
wovon wir selbst zutiefst überzeugt sind: Wir wissen, was wir tun
und worauf es ankommt, wenn man in anspruchsvollen Beratungskontexten erfolgreich
helfen möchte.
Unser methodisches
und Fachwissen haben wir während unserer langjährigen Berufstätigkeit
in sehr unterschiedlichen Arbeitskontexten erworben:
-
Ambulante und
stationäre Suchthilfe
-
Jugendamt, ambulante
und stationäre Jugendhilfe/Heim
-
SPFH / Flexible
Familienhilfen
-
Erwachsenenbildung
-
Freie Praxis für
Paar- und Familientherapie, Supervision und Organisationsberatung
Rückmeldungen
bisheriger Absolventen unserer Weiterbildung : Die
konsequente Berücksichtigung der Rückmeldungen von TeilnehmerInnen
darüber, wo der Schuh wirklich drückt und daraus resultierender
Wünsche, hat es uns im Laufe der Jahre ermöglicht, ein Weiterbildungsprogramm
zusammenzustellen, das auf unnötige Schnörkel verzichtet und
sich am tatsächlichen Bedarf orientiert.
Das Wenger
Mühle Centrum bildet seit 1978 in Systemisch Integrativer Therapie
und Familien- und Paartherapie aus. Bundesweit gehören zum Mitarbeiterstab
9 LehrtherapeutInnen und ca. 50 erfahrene SupervisorInnen. Die Lehrenden
im Rheinland sind:
Anne
Valler-Lichtenberg, Köln
Dipl.-Supervisorin DGSv
Dipl. Sozialarbeiterin / Psychotherapie
Familien- und Paartherapeutin DGSF
Lehrtherapeutin DGSF |
Hans Räbiger-Stratmann,
Solingen
Dipl.-Sozialpädagoge/Psychotherapie
Familienth. u. System. Therapeut
DGSF
Sozialtherapeut GVS, Hypnotherapeut
Lehrtherapeut DGSF |
Michael
Rößner, Herzogenrath
Dipl.-Sozialpädagoge
Familienth. u. System. Therapeut
DGSF |
Friederike
Stratmann, Solingen
Dipl.-Sozialarbeiterin/Psychotherapie
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Familienth. - systemische Therapeutin
DGSF
Lehrtherapeutin DGSF |
Informationsgespräch
Interessentinnen,
die wir noch nicht kennen bzw. die uns noch nicht kennen, werden zu einem
Informationsgespräch eingeladen. Dies ermöglicht neben der Klärung
offener Fragen ein erstes Kennenlernen und den Abgleich beiderseitiger
Interessen und Erwartungen.
Abschluß
- Zertifikat
Die Voraussetzungen
zur Erteilung des Zertifikates sind erfüllt bei
-
regelmäßiger
Teilnahme an den Seminaren
-
regelmäßiger
Teilnahme an den Supervisionssitzungen
-
Durchführung
einer Life Supervision oder 2 Video-Supervisionen
-
70 Sitzungsprotokollen
-
drei Falldokumentationen,
wovon 2 Fälle in der Supervision vorgestellt werden müssen.
Weiterbildungsorganisation
Unterrichtseinheiten á 45 Min. 550 UE
Die Weiterbildung
dauert ca. 3 Jahre und umfasst 36 Kurstage an 16 Wochenenden:
12 WE Freitag
16.00 - Samstag 17.00 und 4 WE Donnerstag 16.00 - Samstag 17.00.
Modul 1
- Theorie und Methodik 200 UE
Modul 2
- Berufsrelevante Selbsterfahrung / Selbstreflektion 100
UE
Jeder Kursblock
enthält Selbstreflektions-Einheiten zur Herkunftsfamilie und aktueller
Berufs- und Lebenssituation. Eine intensive Auseinandersetzung mit der
eigenen Herkunftsfamilie erfolgt im Block „Herkunftsfamilienarbeit“
Modul 3
- Systemische Supervision 100 UE
Die Supervision
in der Peergruppe, live und/oder Video wird von erfahrenen SupervisorInnen
geleitet.
Intervision/
Peergruppenarbeit 80 UE
In einer vertrauten
Kleingruppe sollen die gewonnenen Erfahrungen und das Wissen vertieft,
beratendes Basisverhalten in Systemen trainiert und die eigene Praxis reflektiert
werden.
Systemische
Beratungspraxis 70 UE
Während
der Weiterbildung soll jeder Teilnehmer/in mindestens 70 Beratungsstunden
unter begleitender Supervision durchführen; diese Beratungen sollen
spätestens 2 Jahre nach Beendigung der Weiterbildung erfolgt sein.
Die systemischen Beratungen werden protokolliert, 3 abgeschlossene Beratungsprozesse
werden schriftlich dokumentiert.
Abschluss-Kolloquium
Die Weiterbildung
endet mit einem Abschluss - Kolloqium, bei dem alle TeilnehmerInnen
ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse systemischer Beratung nachweisen.
Mehr Informationen
erhalten Sie
von der WMC Rheinland Geschäftsstelle.
Seitenanfang___________________________________________________________________________ |